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5 Ursachen für Juckreitz beim Hund

Kratzt sich dein Hund öfters (z.B. im Schulter- oder Hals-/Kopfbereich)? Oder knabbert er sich an den Beinen oder Pfoten?

 

Dieses Verhalten kann die unterschiedlichsten Ursachen haben:

 

1. Stress

 

Stress entsteht, wenn der Hund von einer Situation überfordert ist. D.h. nicht mehr weiß, wie er reagieren soll, um die Situation gelassen zu meisten.

 

Wichtig: Anhaltender Stress kann u.a. zu Beschwerden mit dem Magen-Darm-Trakt und zur Schwächung des Immunsystemes führen.

 

2. Allergie oder Unverträglichkeit auf Lebensmittel

 

- Eine Lebensmittelallergie ist als eine Fehlschaltung im Immunsystem zu verstehen. Fälschlicherweise erkennt dieses Bestandteile der zugeführten Lebensmittel als Feind, den es zu bekämpfen gilt. Der Körper reagiert mit Abwehr.

 

- Eine Lebensunverträglichkeit ist eine Störung im Stoffwechselprozess. Meist liegt die Problematik in mangelhaften Zersetzungsvorgängen im Magen-Darm-Bereich. Aufgrund fehlender Enzyme/Transportstoffe ist der Verdauungsvorgang gestört.

 

Hast du den Verdacht, dass dein Hund eine Allergie oder eine Unverträglichkeit auf Lebensmittel hat, so kontaktiere bitte einen Experten.

 

3. Befall von Parasiten

 

Dazu zählen alle Parasiten, die sich auf der Hautoberfläche des Hundes befinden können wie z.B. Flöhe, Zecken, Grasmilben und Räudemilben (Fuchsreude).

 

Hast du den Verdacht, dass dein Hund unter einem Befall von Parasiten leidet, so kontaktiere bitte einen Experten.

 

4. Fremdkörper

 

Einige Hunde fangen sich an zu kratzen, wenn sie ein Halsband oder Geschirr angelegt bekommen. Falls das ein untypisches Verhalten von deinem Hund ist, so kontrolliere bitte, ob sich unter dem Halsband oder dem Geschirr vielleicht eine Zecke oder sonst etwas befindet.

 

5. Verspannte Muskulatur

 

Dass verspannte Muskulatur auch zu vermehrtem Kratzen und Beknabbern von Körperstellen füren kann, ist leider noch wenig bekannt. Die Hunde probieren sich durch dieses Verhalten, die unangenehmen Spannung ihrer Muskulatur und die möglichen Schmerzen zu lösen. Da es in den meisten Fällen so ist, dass der Hund an einer andern Körperstelle eine Blockade oder Schmerzen hat und sich die Muskelverspannung als Folge dessen zeigt, kann sich der Hund nicht dauerhaft davon befreien. Erst wenn die Hauptursache behoben wurde, kann die Spannung dauerhaft gelöst werden.

Die Symptome, die der Hund zeigt, werden leider durch die oben erwähnten möglichen Ursachen oft missinterpretiert oder sogar übersehen. So kann eine Kettenreaktion aus Verspannung, Schonhaltung und Rückbildung der Muskulatur entstehen.

 

Hast du den Verdacht, dass dein Hund Muskelverspannungen und dadurch vielleicht sogar Schmerzen hat, so kontaktiere mich bitte oder einen Hundephysiotherapeuten oder einen Hundeosteopathen in deiner Region.

 

Tiere tun nichts ohne Grund, also schau bitte genau hin, was dein Hund dir mit seinem Verhalten mitteilt.

 

Hast du Fragen? Oder möchtest du einen Termin für deinen Hund?

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